"Wenn Diener und Glieder der Kirchen mit den Wölfen heulen und der Einrichtung, die sich nach dem eigenen teuren Namen des Erlösers nennt, empfehlen, teilzuhaben an den Vorurteilen und Leidenschaften der Nation, wird der Erlöser aufs Neue gekreuzigt." Nathan Söderblom (1866–1931; lutherischer Theologe, Erzbischof von Uppsala, Friedensnobelpreisträger)

Standpunkt

Wahlaussagen der Grünen zur Landtagswahl in Sachsen stehen im Widerspruch zu Positionen der katholischen Kirche, Beispiel: Künstliche Befruchtung:

Die Grünen fordern in Ihrem Landtagswahlprogramm:

„Der Freistaat Sachsen soll sich auf Bundesebene für Partnerunabhängige (sic!) kostenlose (sic!) künstliche Befruchtungen einsetzen.“

Dazu ist die Stellung der Kirche eindeutig, wie das nachsynodale Schreiben von Papst Franziskus „Amoris Laetitia“ ausdrückt:

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Christliche Familienpolitik – unser Familienbild muss wieder deutlicher werden

Der Wert von Ehe und Familie, der Wert von Kindern muss in unserer Gesellschaft, die darauf aufbaut, wieder stärker sichtbar werden. Familien sollten selbstbewusst zeigen, was sie für unsere Zukunft leisten. Kinderreichtum darf nicht zur Ausgrenzung z.B. bei der Wohnungssuche führen, Kinderlachen darf nicht als Lärm empfunden werden. Hier sind insbesondere alle die Berufsgruppen gefordert, die die veröffentlichte Meinung bestimmen und allzu oft aus Effekthascherei, das ungewöhnliche, die Randgruppen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen.

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Sagen wir Ja zu jedem Kind?

Am 11.4. debattierte der Deutsche Bundestag darüber, ob ein Bluttest auf Trisomie 21 Kassenleistung werden soll oder nicht. Viele Argumente wurden ausgetauscht. Es wurde z.B. über Inklusion geredet, betont, dass es keine Selektion geben dürfe, dass die soziale Situation von Behinderten verbessert werden müsse. Es wurde immer wieder drauf verwiesen, dass der Test, den die Kassen derzeit bezahlen mit hohen Risiken behaftet ist. Das ist sicher alles richtig.

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Sturmtief Friederike und das Grundsatzprogramm Teil 2

Jetzt sind die Kräfte im Stamm aufgebraucht, die Nadeln wurden welk und fallen ab. Ohne Wurzeln ist der Baum nicht überlebensfähig.

Eine Besinnung auf alle auch auf die wirtschaftsliberalen und konservativen Wurzeln ist notwendig, wenn die CDU als Volkspartei überleben will. In diesem Sinne muss die Diskussion um das neue Grundsatzprogramm geführt werden. Ohne die Kraft aus den Wurzeln wird auch die CDU bald welk werden. Das muss vermieden werden!

Zum Teil 1: http://www.ka-sachsen.de/index.php/aktuelles/226-sturmtief-friederike-und-das-grundsatzprogramm

Gastbeitrag: Achtung von Freiheit und Selbstbestimmung gerade am Lebensende

CDL-Pressemitteilung: Gesetzentwurf zur Organspende vorgelegt und zusätzlich Widerspruchsregelung gefordert: Minister Spahn droht mit Ausstieg aus der Freiwilligkeit der Organspendebereitschaft

Für die Christdemokraten für das Leben (CDL) nimmt die Bundesvorsitzende, Mechthild Löhr, Stellung zu den neuen Vorschlägen:

„Direkt nach der Sommerpause hat der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn unerwartet zügig seinen Referenten-Gesetzentwurf zur Verbesserung der Organspende (GZSO) vorgelegt. Damit folgt er weitestgehend inhaltlich der in der Koalitionsvereinbarung bereits angekündigten Förderungsabsicht von Transplantationen, geht aber sofort darüber hinaus. Auch wenn die drohende Einführung der "Widerspruchslösung" explizit weder im Gesetzentwurf noch im Koalitionsvertrag steht, soll sie nun eingebracht und fraktionsübergreifend als "Gewissensentscheidung" möglichst im breiten Konsens durchgewunken werden. Dies wäre ein fundamentaler und gefährlicher Richtungswechsel, den die Christdemokraten für das Leben (CDL) entschlossen ablehnen.

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