„Wir glauben nicht an Gott, weil wir ihn brauchen, sondern weil er uns liebt“, Kardinal Gerhard Ludwig Müller

Standpunkt

Abtreibungsbefürworter und -förderer dürfen nicht als überzeugte, fromme Katholiken dargestellt werden!

Die Präsidentschaftswahlen in den USA hatten auch bei uns ein starkes Medienecho. Fast unisono wurde Donald Trump als Inkarnation des Bösen verteufelt und der Heilsbringer Joe Biden herbeigesehnt. Diese Sehnsucht ist in Erfüllung gegangen und man ist des Lobes voll, wie Biden agiert.

Eine katholische Zeitung lobte Biden als überzeugten Katholiken mit tiefen Glauben. Ist diese Einschätzung berechtigt? Wenn man die Treue zur Lehre der Kirche, zur Würde jedes Menschen und des Rechts auf Leben von der Zeugung bis zum natürlichen Tod als Maßstab nimmt, muss dieser Einschätzung energisch widersprochen werden.

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Standpunkt: Einheit von Solidarität, Subsidiarität und Gemeinwohl? Fragen zu den Coronahilfen in Europa und Deutschland aus der Sicht der Katholischen Soziallehre

Die Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coranavirus haben in Europa massive wirtschaftliche Probleme geschaffen. Jetzt suchen die Regierungen nach Wegen, wie diese Probleme bewältigt werden können. Die Politiker überbieten sich mit Zusagen immer größerer Geldmengen, die aus der Krise führen sollen. Nur darf man nicht vergessen, der Staat hat kein Geld. Alles was der Staat kann, ist das Geld seiner Bürger umzuverteilen, z.B. mit Hilfe von Steuern zwischen Bevölkerungsgruppen (einschließlich verschiedenen Nationen) und mit Hilfe von Schulden zwischen Generationen bzw. durch eine dadurch angeheizte Inflation zwischen Sparern und Schuldnern. Dabei stellt sich die Frage der Gerechtigkeit in besonderem Maße.

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Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen: die Linke und der Rassismus

Die Diskussionen um den Rassismus nimmt groteske Ausmaße an. Da werden Denkmäler von Heiligen gestürzt. Kant und Gandhi werden auf Rassismus hin untersucht. Kinderbücher sollen ebenfalls gesäubert werden oder gleich sauber produziert. Wenn man genau hinschaut, geht es nicht um Rassismus als solchen, sondern um eine Diskurshoheit, um die Gesellschaft in linker marxistischer Manier umzugestalten. Aber, wo Marx ist, ist Menschenverachtung und Rassismus nicht fern.

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Die Linke ist ein Wolf im Schafspelz

Wenn man die Diskussionen über die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen verfolgt, kann man nur staunen. Es ist erschreckend, wenn bereits 30 Jahre nach dem Ende der DDR-Diktatur, die nicht zuletzt auch in Thüringen ihre unmenschliche Seite mit dem Grenzregime gezeigt hat, die umbenannte SED (siehe hier) als demokratische nicht extremistische Kraft angesehen wird.  

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„Mit meinen Gott überspringe ich Mauern“ (Ps 18, 30)

Dieser Psalm steht als Überschrift über einem Aufsatz1 des Theologen Eberhardt Tiefensee zu den Ereignissen im Herbst 1989. In diesem Aufsatz beschreibt er, dass die Ereignisse als Wunder und Wahnsinn (Ruf bei Mauerfall) wahrgenommen wurden. Gebete hatten eine „mauerüberwindende Kraft“. Auch im Abstand von 30 Jahren erscheint die Revolution wie ein Wunder, für das man dankbar sein muss. Eine Diktatur konnte mit Kerzen und Gebeten zu Fall gebracht werden. So klagte ein Vertreter der SED-Führung: „Wir hatten alles geplant. Wir waren auf alles vorbereitet. Nur nicht auf Kerzen und Gebete.“

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