Der Schaden der Kirche kommt nicht von ihren Gegnern, sondern von den lauen Christen.  Benedikt XVI.

Die CDU braucht jetzt einen katholischen Arbeitskreis, keine Verzögerung durch Überweisung an den Vorstand!

KA auf Werbetour auf dem Parteitag 2019 in Leipzig

In den letzten 70 Jahren hat sich Einiges verändert. Bei der Gründung der katholischen Arbeitskreise waren die Katholiken vor allem in den Landesverbänden im Osten gegenüber den Protestanten deutlich in der Minderheit es nimmt aber auch der Teil an Mitgliedern zu, die keine Konfession haben. Der Datenschutz erfasst bei Neuaufnahme leider nur die evangelische Konfession bei den Mitgliedern. Der EAK ist mittlerweile so etabliert, dass niemand und auch zurecht nicht auf die Idee kommen würde, ihn abzuschaffen. Es gibt aber auch keinen vernünftigen Grund katholischen Mitgliedern zu verwehren sich in der CDU zu organisieren.

Als katholischer  Arbeitskreis liegt hier für uns natürlich eine starke Betonung auf dem „C“, dem Alleinstellungsmerkmal der CDU unter allen großen Parteien in Deutschland. Es geht nicht um die Betonung konfessioneller Unterschiede oder gar "Warum ihr und nicht wir" sondern um die Ergänzung der katholischen Sichtweise auf die unterschiedlichsten Themen in der CDU und der Gesellschaft, auf Grundlage der katholischen Soziallehre.

Hier wollen und werden wir uns als Katholischer Arbeitskreis in der CDU Sachsen weiterhin auf den wichtigen Feldern des Lebensschutzes, der Bewahrung der Schöpfung, der Familie und Gesundheit sowie der sozialen Marktwirtschaft auch bundesweit weiterhin kraftvoll einbringen.

Es ist ein Angebot für katholische Mitglieder in der Partei und Katholiken die der CDU nahestehen. Es wird sicher nicht überall angenommen werden, aber all die anderen Vereinigungen und Organisationen sind auch nicht flächendeckend und auch nicht auf allen Ebenen vertreten.

Deshalb die Herzliche Bitte an alle Delegierten des CDU Parteitages in Hannover - insbesondere an die Delegierten der CDU Sachsen:

"Stimmen Sie dafür die Anträge nicht an den Bundesvorstand weiterzugeben und stimmen Sie anschließend den  Anträgen zu, einen Katholischen Arbeitskreis auf Bundesebene etablieren zu dürfen."