Kategorie: Über uns

  • Vorstand des KA Sachsen bestätigt

    Auf der Mitgliederversammlung des Katholischen Arbeitskreises in der Sächsischen Union am 20. Mai 2023 in Nossen wurde der bisherige Vorstand bestätigt.

    Der alte und neue Vorstand des Katholischen Arbeitskreises in der CDU Sachsen (v.l.n.r.) Dr. Holger Rautschek – stellvertretender Vorsitzender und Pressesprecher, Florian Wiehring – Beisitzer, Mathias Kretschmer – Vorsitzender, Roland Ermer – Beisitzer. Nicht im Bild Nourdin Kamlah – Beisitzer

    In seinem kurzen Rück- und Ausblick sagte Mathias Kretschmer u.A.:

    „Wir mahnen und bewahren – fordern aber auch auf für die Zukunft der CDU, das starke C mitzunehmen.

    Mit dem Wissen um die Kraft aus dem stets zukunftsorientierten Blickwinkel der Katholischen Soziallehre in die CDU und in die Gesellschaft zu wirken, machen wir auf unsere Weise deutlich das es möglich ist richtungsweisend aus dem katholischen Glauben heraus Politik zu gestalten und Lösungen für die jetzigen und die Probleme der künftigen Generationen zu finden. …

    Wir sind und bleiben Teil der Union – es ist unsere politische Heimat – gerade in den Zeiten des Regierenden Doppelwumms der Ampel in Berlin – die wirklich nichts auslassen, um dem Land zu schaden – erdet uns der Glauben.“

    In diesem Sinne bleiben wir aktiv.

  • Die CDU braucht jetzt einen katholischen Arbeitskreis, keine Verzögerung durch Überweisung an den Vorstand!

    KA auf Werbetour auf dem Parteitag 2019 in Leipzig

    In den letzten 70 Jahren hat sich Einiges verändert. Bei der Gründung der katholischen Arbeitskreise waren die Katholiken vor allem in den Landesverbänden im Osten gegenüber den Protestanten deutlich in der Minderheit es nimmt aber auch der Teil an Mitgliedern zu, die keine Konfession haben. Der Datenschutz erfasst bei Neuaufnahme leider nur die evangelische Konfession bei den Mitgliedern. Der EAK ist mittlerweile so etabliert, dass niemand und auch zurecht nicht auf die Idee kommen würde, ihn abzuschaffen. Es gibt aber auch keinen vernünftigen Grund katholischen Mitgliedern zu verwehren sich in der CDU zu organisieren.

    Als katholischer  Arbeitskreis liegt hier für uns natürlich eine starke Betonung auf dem „C“, dem Alleinstellungsmerkmal der CDU unter allen großen Parteien in Deutschland. Es geht nicht um die Betonung konfessioneller Unterschiede oder gar „Warum ihr und nicht wir“ sondern um die Ergänzung der katholischen Sichtweise auf die unterschiedlichsten Themen in der CDU und der Gesellschaft, auf Grundlage der katholischen Soziallehre.

    Hier wollen und werden wir uns als Katholischer Arbeitskreis in der CDU Sachsen weiterhin auf den wichtigen Feldern des Lebensschutzes, der Bewahrung der Schöpfung, der Familie und Gesundheit sowie der sozialen Marktwirtschaft auch bundesweit weiterhin kraftvoll einbringen.

    Es ist ein Angebot für katholische Mitglieder in der Partei und Katholiken die der CDU nahestehen. Es wird sicher nicht überall angenommen werden, aber all die anderen Vereinigungen und Organisationen sind auch nicht flächendeckend und auch nicht auf allen Ebenen vertreten.

    Deshalb die Herzliche Bitte an alle Delegierten des CDU Parteitages in Hannover – insbesondere an die Delegierten der CDU Sachsen:

    „Stimmen Sie dafür die Anträge nicht an den Bundesvorstand weiterzugeben und stimmen Sie anschließend den  Anträgen zu, einen Katholischen Arbeitskreis auf Bundesebene etablieren zu dürfen.“

  • Der Schutz des Lebens ist eine große Herausforderung geworden

    Wie können und sollen sich Katholiken in die Politik einbringen? Welche Themen sind aus katholischer Sicht kritisch? Darüber diskutierten am Montagabend Vertreter des Katholischen Arbeitskreises in der Sächsischen Union mit Bischof Heinrich Timmerevers. Seit elf Jahren gibt es diesen Arbeitskreis in Sachsen und Thüringen und seit kurzem auch in Niedersachsen. Der sächsische Arbeitskreis ist im Landesvorstand und der Programmkommission vertreten.

    Es ist oft mühsam, sich einzubringen. Davon darf man sich nicht entmutigen lassen, meinte der Bischof: „Steter Tropfen höhlt den Stein“.  In Veranstaltungen will der Arbeitskreis die katholische Soziallehre den Menschen nahebringen. Die Unterstützung der Kirche mit Räumen und auch das Engagement Von Diakon Dr. Daniel Frank ist sehr hilfreich.

    Das drängendste Thema in unserer Zeit ist der Lebensschutz. Die Aufhebung des Werbeverbotes für vorgeburtliche Kindstötungen ist wahrscheinlich nicht das Ende. Die Analyse der Wahlprogramme hat auch vor der Wahl erkennen lassen, was eine „Ampel“ plant. Ein Problem ist, dass das Problembewusstsein für das Lebensrecht des Kindes in der Gesellschaft zu wenig ausgeprägt ist. Wie kann man das verändern, ohne durch zu starke Polarisierung das Gegenteil zu erreichen? Aber auch für die Frauen, deren vermeintliches „Recht auf ihren Körper“ gefordert wird, ist es manchmal schwierig, nach der Tötung des eigenen Kindes weiterzuleben, wie Fälle in der Gerontopsychiatrie belegen. Die Würde und Gott Gewolltheit jedes Menschen von Anfang an ist essenziell in der kirchlichen Lehre und bereits in den Psalmen und bei den Kirchenvätern grundgelegt.

    Auch am anderen Ende des menschlichen Lebens sind Sorgen angebracht. Bei der Diskussion über die aktive Sterbehilfe besteht auch die Gefahr eines Dammbruchs. Der Bischof berichtete aus seinen Erfahrungen aus dem Münsterland. In deutschen Seniorenheimen nahe der holländischen Grenze leben auch viele ältere Menschen aus den Niederlanden, die sich dort „sicher“ fühlen. Es sollte so bleiben, dass die alten Menschen sich auch weiterhin in Deutschland in den Seniorenheimen sicher fühlen können

    Bischof Heinrich Timmerevers erklärt das älteste Bild des Heilgen Benno, das  nach seiner Heiligsprechung vor mehr als 500 Jahren gemalt wurde

    Herzlichen Dank Bischof Heinrich für Ihre Zeit und die wertvollen Impulse!

  • Antrag: Errichtung eines bundesweiten Katholischen Arbeitskreises in der CDU

    Der CDU Bundesvorstand wird beauftragt, einen Katholischen Arbeitskreis (KA) als Sonderorganisation bzw. Vereinigung (wenn der EAK Vereinigung wird) bundesweit einzurichten.

    Der Antrag kann von CDU-Mitgliedern [hier] unterstützt werden

    Begründung: 

    In mittlerweile drei Landesverbänden wurde der seit über 10 Jahren aktive katholische Arbeitskreis eingerichtet (Sachsen, Thüringen, Niedersachsen). In Bayern gibt es die Christsozialen Katholiken (CSK) in der CSU.

    Als Partei mit christlichen Fundament, die einen evangelischen Arbeitskreis hat, in dem sich evangelische Mitglieder organisieren, muss das auch für Katholiken möglich sein. War die Etablierung des EAK in der Gründungsphase der Union Ausdruck der ökumenischen Bemühungen und der Stärkung der evangelischen Minderheit der aus der katholischen Zentrumspartei hervorgegangenen CDU, so ist die Realität in den östlichen Landesverbänden und mittlerweile auch in anderen Landesverbänden eine völlig andere. In den gesamten neuen Bundesländern waren schon vor 10 Jahren nicht mal ein Viertel der Mitglieder katholisch. Aktuell lässt sich die tatsächliche Zahl der Katholiken in der CDU nicht mehr feststellen, weil bei Beantragung der Mitgliedschaft in der CDU aus Datenschutzgründen seit Jahren nur noch die evangelische Religionszugehörigkeit angegeben werden kann.

    Der Katholische Arbeitskreis ist eine Plattform für Inhalte und nicht für individuelle Eitelkeiten. Ziel des KA ist es, innerhalb der CDU in den Prozess der politischen und demokratischen Meinungsbildung die katholischen Positionen und Interessen einzubringen.     

    Natürlich richtet sich die Arbeit des KA auch auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit der Konfessionen in der CDU. Die Anerkennung des KA als Sonderorganisation bzw. Vereinigung hat deshalb ihre Berechtigung, weil dieses Miteinander erst dann gleichberechtigt stattfinden kann, wenn sich der KA und der EAK als Organisationen innerhalb der CDU auf einer Ebene ergänzen. Dabei soll nicht aus dem Blick verloren werden, dass das gemeinsame „C“ im politischen Wirken nach außen wichtiger sein muss, als konfessionelle Differenzen zu betonen.

    Gleichzeitig nehmen wir wahr, dass sich nicht nur evangelische und katholische Christen, sondern auch christlich motivierte Wähler vom Parteienspektrum abwenden.

    Der KA will in der Außenwirkung für Christen und hier insbesondere die Katholiken, die ihre Prinzipien klar in der aktuellen Politik und realistisch verwirklicht sehen wollen, ermuntern, die CDU zu unterstützen. Der Katholische Arbeitskreis ist ein Angebot, um die CDU-geneigten Katholischen Christen noch näher an die Partei zu führen und ständigen Dialog – wie das bereits der EAK in seinem Umfeld praktiziert – zu gewährleisten und weiter zu optimieren. Der KA kann und will einen entscheidenden Beitrag zum Zusammenhalt und der politischen Zukunft der CDU leisten. Denn für den KA ist die Union einzige parlamentarische Kraft, die Heimat sein kann.

    Claudia Heber
    Vorsitzende KA Thüringen

    Mathias Kretschmer
    Vorsitzender KA Sachsen

    Mirco Weiß
    Vorsitzender KA Niedersachsen