Kategorie: Familie

  • CDL Sachsen verurteilt den linksextremistischen Farbanschlag auf das Haus für das Leben in Chemnitz und unterstützt den Schweigemarsch für das Leben in Annaberg

    CDL Sachsen verurteilt den linksextremistischen Farbanschlag auf das Haus für das Leben in Chemnitz und unterstützt den Schweigemarsch für das Leben in Annaberg

    Pressemitteilung der Christdemokraten für das Leben Sachsen vom 26.5.2026:

    Der sächsische Landesverband der Christdemokraten für das Leben e.V., der sich in der Landespolitik für das Thema Lebensrecht einsetzt, verurteilt den erneuten Farbanschlag von Linksextremisten auf das Haus für das Leben in Chemnitz und fordert den sächsischen Innenminister Armin Schuster (CDU) zum Handeln auf. Linksextremistische Gewalt ist ein zunehmendes Problem und muss dringend eingedämmt werden, um die Demokratie zu schützen und die Handlungsfähigkeit des Rechtsstaats zu erhalten.

    Mit dem Anschlag zeigen die Linksextremisten, dass sie Artikel 1 unseres Grundgesetzes, also die Unantastbarkeit der Menschenwürde ablehnen. Zur Menschenwürde gehört das Recht auf Leben vom Zeitpunkt der Zeugung. Die Linksextremisten und Feministen leugnen beharrlich die wissenschaftliche und juristische Tatsache, dass der Mensch ab seiner Zeugung ein Mensch ist. Sie entmenschlichen den Menschen im frühen Entwicklungsstadium bewusst, um ihn guten Gewissens töten zu dürfen. Gleichzeitig rufen Sie dazu auf, den Schweigemarsch für das Leben zu stören, der am 30. Mai in Annaberg-Buchholz stattfinden wird. Damit zeigen die linksextremen Verfassungsfeinde, dass sie auch das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit ablehnen.

    Es ist gut und wichtig für Sachsen, dass es Menschen gibt, die die Menschwürde von der Zeugung bis zum natürlichen Tod verteidigen und dafür mit Schweigemärschen und Beratungsangeboten einstehen.

  • Familien müssen entlastet und nicht zusätzlich belastet werden

    Familien müssen entlastet und nicht zusätzlich belastet werden

    Es ist unstrittig, dass unser Land grundlegende Reformen braucht. Wenn diese Reformen jedoch auf die Schwächung von Familien gerichtet sind, schwächen sie das Land, denn „Das Wohl der Person sowie der menschlichen und christlichen Gesellschaft ist zuinnerst mit einem Wohlergehen der Ehe- und Familiengemeinschaft verbunden.“ (Gaudium et Spes 47). Um das zu erreichen, empfahl das Konzil: „Die staatliche Gewalt möge es als ihre heilige Aufgabe betrachten, die wahre Eigenart von Ehe und Familie anzuerkennen, zu hüten und zu fördern, die öffentliche Sittlichkeit zu schützen und den häuslichen Wohlstand zu begünstigen.“ (Gaudium et Spes 52).

    Ehe und Familie sind nicht nur Privatvergnügen, hier übernehmen Menschen füreinander auch wirtschaftlich Verantwortung. Die Wahrnehmung dieser Verantwortung stabilisiert die gesamte Gesellschaft und ist subsidiär vor der Inanspruchnahme staatlicher Leistungen. Deshalb ist es nur logisch und vernünftig, Ehe und Familie als wirtschaftliche Einheit zu verstehen. Eine wirtschaftliche Einheit bedeutet, dass diese Einheit steuerlich gemeinsam veranlagt werden, dass es also keine Rolle spielt, wie das Einkommen in dieser wirtschaftlichen Einheit verteilt ist. Für Ehe und Familie heißt das Ehegattensplitting. Sozialdemokraten wollen das Ehegattensplitting abschaffen, um mehr Frauen für die (Vollzeit)Erwerbsarbeit zu motivieren. Praktisch würde die Idee der SPD eine Steuererhöhung für viele Familien bedeuten! Wie eine Steuererhöhung motivierend sein soll, bleibt ein Geheimnis. Dass Ehepartner nach Willen der Sozialisten nicht als Paar, sondern als Individuen besteuert werden sollen, zerstört die wirtschaftliche Einheit und die subsidiäre Solidarität von Ehe und Familie!

    Das ausgerechnet Sozialdemokraten für diese unsoziale Idee eintreten, müssen sie ihren Wählern erklären. Die Union sollte die Partei der Familien bleiben!

    15.04.2026