"Wir Christen müssen um dieses Europa kämpfen, denn wir werden kein zweites bekommen." Rocco Buttiglione

Christsein in der Politik – Was trägt unser Handeln?

Am 31.03.2011 gründete sich in Leisnig der Arbeitskreis Engagierter Katholiken (AEK) als Regionalverband Mitteldeutschland. Aus Anlass dieses Jahrestages diskutierten wir am 31.03.2012 über das Thema: "Christsein in der Politik, was trägt unser Handeln?". Diskussionspartner waren:

 

Der Generalsekretär der Sächsischen CDU Herr Michael Kretschmer MdB (3.v.r.) Frau Bettina Kudla MdB (3.v.l.) Herr Volker Tiefensee MdL (2.v.l.)

 

Zur Einstimmung gab Stefan Gottwald ein Impulsreferat, das sich auf die Erfahrungen von Pfarrer Ludwig Kirsch, einem Mitbegründer der CDU in Sachsen bezog.

Michael Kretschmer, der Generalsekretär der sächsischen Union würdigte die Rede des Papstes im Bundestag und stellte fest, dass die Politik die Grundlagen für ihr Handeln nicht selbst schaffen kann.

 

Frau Kudla betonte, dass das Christentum die Grundlage der Menschenrechte und Demokratie in Europa sei. Wo immer auf dieser Welt Diktaturen herrschen, werden auch Christen verfolgt. Insofern ist auch der Islam kritisch zu sehen.

In der Diskussion wurde betont, dass insbesondere die Familienpolitik, die Wertevermittlung z.B. im Religionsunterricht wichtig sind. Ob Fragen wie die Ladenöffnungszeiten (die im katholischen Polen ganz anders gesehen werden) zum Kern des christlichen politischen Handelns gehören sollten, wurde kontrovers diskutiert.