"Wir sind nicht das zufällige und sinnlose Produkt der Evolution. Jeder von uns ist Frucht eines Gedankens Gottes. Jeder ist gewollt, jeder ist geliebt, jeder ist gebraucht." Benedikt XVI.

Ich möchte politisch nicht heimatlos werden!

Ich bin 1979 in der DDR in die CDU eingetreten, weil ich glaubte so christliche Grundsätze in die Politik mit einbringen zu können.

Eine gewisse Schadensbegrenzung hat die CDU in der DDR betreiben können, Grundsätze der Politik konnte sie nicht beeinflussen. Trotz dieses naiven Ansatzes haben so politisch engagierte Christen in der "Ost"-CDU überwintern können. Nach der friedlichen Revolution kam mir vieles kleinlich und auch kleingläubig vor, was die "Ost" CDU getan hat. Ich freute mich über die neuen Möglichkeiten, die vielen Christen verantwortungsvolle Aufgaben übertragen haben.

In den letzten Jahren sehe ich jedoch, dass die Grundsätze christlicher Politik mehr und mehr tagespolitischen Erwägungen geopfert werden. Ich habe den Eindruck, es geht nur um den Machterhalt, aber Macht wozu?

Christliche Grundsätze müssen wieder verstärkt die Politik der Union bestimmen! Politik nach Umfragen oder Stimmungen kann nie nachhaltig sein. Wenn die Union weiter an inhaltlicher Gestalt verliert, fühlen sich noch mehr Parteimitglieder und Wähler politisch heimatlos, da es (leider) keine realistische Alternative gibt, die nicht noch weiter links steht.

Der AEK soll einen Beitrag dafür leisten, dass die Union politische Heimat auch für konservative Menschen in diesem Land bleibt.

H.R.