"Wenn Diener und Glieder der Kirchen mit den Wölfen heulen und der Einrichtung, die sich nach dem eigenen teuren Namen des Erlösers nennt, empfehlen, teilzuhaben an den Vorurteilen und Leidenschaften der Nation, wird der Erlöser aufs Neue gekreuzigt." Nathan Söderblom (1866–1931; lutherischer Theologe, Erzbischof von Uppsala, Friedensnobelpreisträger)

Aktuelles

Katholischer Arbeitskreis begrüßt die Stellungnahme des EAK zum §219a

In seinem aktuellen Magazin spricht sich der EAK klar für die Beibehaltung des Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche aus: "Artikel 1: Die Würde des Menschen ist unantastbar... Artikel 2: Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Gegen diese grundlegenden Rechte wird jeden Tag in unserem Land durch Schwangerschaftsabbrüche in enorm hoher Zahl verstoßen." In einer ausführlichen Stellungnahme „Hilfe zum Leben e.V.“ (Pforzheim) wird der Lebensschutz und die Ablehnung einer Aufweichung der derzeitigen Gesetzgebung ausführlich dargestellt und begründet.

Wir müssen als Christen gemeinsan für das Leben, seine Würde und seinen Schutz einstehen. Das gebietet nicht zuletzt des "C" in unserem Parteinamen.

Zum Magazin des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU 3/4 2018 (seite 3ff)

Ostern – Neuer Raum des Lebens und des Mitseins mit Gott

Es fällt schwer, das, was Ostern wirklich bedeutet, zu erfassen. Wenn es um das Göttliche geht, können wir nur versuchen, Analogien zu finden und werden damit immer unangemessen bleiben.

Der Frühling in unseren Breiten, dieser Aufbruch des Lebens in der Natur, die scheinbar im Winter abgestorben war, kann einen vagen Hinweis geben, was Ostern heißt.  

So wie dieses Pflänzchen zwischen totem Laub als neues Leben hervorkommt, so ist auch Christus durch den Tod gegangen und auf neue Weise fruchtbar geworden. Was sich Ostern ereignet hat, geht jedoch wesentlich über die Biologie hinaus:

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Weihnachten

„Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.“  (Lk 2, 6-7)

Geburt Christi, Wandmalerei von Carl Vogel von Vogelstein (Schlosskapelle Pillnitz)

„Deinetwegen also wurde der schwach, der an sich stark und mächtig ist, deinetwegen arm, der an sich reich ist. Bleibe also nicht bei dem Sichtbaren stehen, sondern erkenne, dass du erlöst bist: Herr Jesus, mehr verdanke ich deiner Entäußerung und deinen Leiden, durch die ich erlöst bin, als deinem Reichtum an Macht, durch den ich geschaffen bin, denn umsonst wären wir geboren, hätte uns nicht der Erlöser gerettet.“ (Ambrosius).

Ein Jahr geht zu Ende. Es gibt viele Gründe, uns wie das Kind in der Krippe schwach zu fühlen. Hier einige Beispiele, die sich sicher ergänzen ließen.

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Ein Embryo ist bereits personales menschliches Leben, eine Abtreibung wird zurecht als Straftat gegen das Leben bewertet, für Straftaten darf nicht geworben werden!

Es wird immer wieder unterstellt, ein ungeborenes Kind sein noch keine Person und hat deshalb keine Menschenwürde. Es gibt jedoch einen Konsens, dass sich keine Zäsur definieren lässt, ab wann ein Mensch Person ist. Jeder derartige Versuch ist willkürlich. Der Mensch entwickelt sich kontinuierlich, es gibt daher eine Identität zwischen dem Embryo und dem geborenen Menschen. Der Embryo entfaltet seine Moralfähigkeit und seine Menschenwürde von sich aus, wenn er nicht daran gehindert wird. Deshalb ist bereits ein Embryo schützenswertes menschliches Leben.

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