"Nur die Kirche kann den Menschen vor der erniedrigenden Knechtschaft bewahren, ein Kind seiner Zeit zu sein."  C. K. Chesterton

Die Ehe gibt der Gesellschaft Stabilität

Leserbrief an die Sächsische Zeitung zu „CDU-Spitzen streiten um wilde Ehe“

Herrn Flath ist uneingeschränkt zuzustimmen. In der Ehe übernehmen Männer und Frauen juristisch verbindlich dauerhaft füreinander Verantwortung. Das ist die beste und verlässlichste Grundlage für das Gelingen von Familie und für das Heranwachsen von Kindern.

Gewiss, auch Ehen können scheitern. Aber dann kann man nicht einfach ausziehen. Da achten Richter auf das Kindeswohl, in der Rentenversicherung wird ein Versorgungsausgleich durchgeführt, Unterhaltsansprüche des Ehepartners sind zu berücksichtigen. Das gibt Stabilität und Sicherheit und wird deshalb zurecht von der Verfassung geschützt und gefördert. Scheitert Patchwork, gibt es das alles nicht und im Zweifel muss der Staat einspringen.

Es kann sich jeder frei entscheiden, zu heiraten und verbindliche Pflichten einzugehen, oder genau das zu vermeiden. Nach Rechten zu verlangen, ohne die Pflichten zu akzeptieren, mag zwar modern sein, richtig ist das nach meiner Meinung jedoch nicht.

H.R.