"Es geht nicht um das, was wir tun, oder wie viel wir tun, sondern darum, wie viel Liebe wir in das Tun legen, in die Arbeit, die er uns anvertraut hat."  Mutter Theresa

Katholischer Arbeitskreis in der CDU Sachsen: Ja zur Organspende – Nein zur Widerspruchslösung

„Wir sind für die Organspende aber teilen auch die Skepsis der deutschen Bischöfe zu der vom Bundesgesundheitsminister angestrebten Widerspruchslösung“ betont Mathias Kretschmer, Vorsitzender des Katholischen Arbeitskreises in der CDU Sachsen. Benedikt XVI. sagte zurecht: „Die Organspende ist eine besondere Form des Zeugnisses der Nächstenliebe.“

Er betonte auf der anderen Seite, dass der „in-formierte Konsens die Vorbedingung der Freiheit (ist), damit die Transplantation das Wesensmerkmal einer Spende hat und nicht als eine erzwungene Handlung oder als ein Akt der Ausnutzung ausgelegt werden kann“. Ohne die freie Zustimmung des Spenders wird das Selbstbestimmungsrecht des Menschen missachtet, und aus der Organspende würde eine Organabgabepflicht. Es ist fraglich, ob das mit der Menschenwürde vereinbar ist.

Anstatt mit großen Plakaten für unverbindlichen Sex in allen Lebenslagen zu werben, sollte das Budget der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung verstärkt zur Förderung der Bereitschaft zur Organspende eingesetzt werden. Umfassende Informationen und Freiwilligkeit sind besser und würdevoller als der Zwang mit einer gesetzlichen Widerspruchslösung.

21.09.2018