Der Schaden der Kirche kommt nicht von ihren Gegnern, sondern von den lauen Christen.  Benedikt XVI.

Wahlaussagen der Grünen zur Landtagswahl in Sachsen stehen im Widerspruch Positionen der katholischen Kirche, Beispiel: Bildung und Erziehung

Die Grünen fordern in Ihrem Landtagswahlprogramm: „Das Bewusstsein für die Vielfalt von Geschlechtern und sexuellen Orientierungen beginnt früh. Geschlechtergerechtes Lernen an Kitas und Schulen muss selbstverständlich werden. Wir wollen die Lehrpläne an aktuelle Entwicklungen anpassen und flächendeckend Schulaufklärungsprojekte zu sexueller Vielfalt fördern.“

Kein Wort dazu, dass Bildung und Erziehung (gerade bei der Sexualerziehung!) vorrangig das Recht der Eltern ist („Bildung und Erziehung sind und bleiben für uns vorrangig eine wichtige Aufgabe der Eltern.“ - Regierungsprogramm der CDU) sondern eine Stärkung der Ganztagsschulen (soll damit der Einfluss der Eltern zurückgedrängt werden?).

Dazu ist die Stellung der Kirche eindeutig, wie z.B. das nachsynodale Schreiben von Papst Franziskus „Amoris Laetetia“ in Abschnitt 56 ausdrückt:

„Eine weitere Herausforderung ergibt sich aus verschiedenen Formen einer Ideologie, die gemeinhin Gender genannt wird und die den Unterschied und die natürliche Aufeinander-Verwiesenheit von Mann und Frau leugnet. Sie stellt eine Gesellschaft ohne Geschlechterdifferenz in Aussicht und höhlt die anthropologische Grundlage der Familie aus. Diese Ideologie fördert Erziehungspläne und eine Ausrichtung der Gesetzgebung, welche eine persönliche Identität und affektive Intimität fördern, die von der biologischen Verschiedenheit zwischen Mann und Frau radikal abgekoppelt sind. Die menschliche Identität wird einer individualistischen Wahlfreiheit ausgeliefert, die sich im Laufe der Zeit auch ändern kann. Es ist beunruhigend, dass einige Ideologien dieser Art, die behaupten, gewissen und manchmal verständlichen Wünschen zu entsprechen, versuchen, sich als einzige Denkweise durchzusetzen und sogar die Erziehung der Kinder zu bestimmen. Man darf nicht ignorieren, dass » das biologische Geschlecht (sex) und die soziokulturelle Rolle des Geschlechts (gender) unterschieden, aber nicht getrennt werden können. …“