"Man löst keine Probleme, indem man sie aufs Eis legt."  Winston Churchill (1874-1965)

Arbeitsreiche Mitgliederversammlung des Katholischen Arbeitskreises in der CDU Sachsen

Vorstandswahl, Beschluss über die Arbeitsordnung und Verabschiedung eines Diskussionspapiers zu Sterbehilfe und Palliativmedizin - die Mitgliederversammlung am 28.03.2015 im Haus der Kathedrale hatte ein umfangreiches Programm.

 

In ihrem Grußwort wies Frau Bettina Kudla MdB darauf hin, dass es wichtig ist, dass sich Christen in die Politik einbringen. „Wir sollten darauf achten, dass keine Entscheidungen getroffen werden, die Christen zurückdrängen“. In der Familienpolitik gibt es z.B. zu viel Staat und zu wenig traditionelles Familienbild.

 

Frau Bettina Kudla MdB (links) und Cornelia Blattner aus Leipzig

Das Diskussionspapier, das aktive Sterbehilfe ablehnt und sich für eine verstärkte Förderung der Palliativmedizin und der Hospizarbeit aussprach, wurde intensiv beraten und einhellig beschlossen.

Die Vorsitzende des Katholischen Arbeitskreises in der CDU Thüringen Claudia Heber berichtete über die Situation in Thüringen. Hier steht z.B. als Thema die geplante Streichung des Landeserziehungsgeldes zur Debatte. Dazu will der Katholische Arbeitskreis ein gemeinsames Forum mit der Landtagsfraktion durchführen, zu dem Birgit Kelle als Gastrednerin eingeladen ist.  

Alexander Hein und Claudia Heber vom KA Thüringen

Als nächste Themen, zu denen der Arbeitskreis eine Position erarbeiten will, wurden die Ethik in der Pflege und die Fragen von Zuwanderung und Asyl vorgeschlagen. Bei letzterem Thema wird das Positionspapier des Landesvorstandes der CDU Sachsen als Ausgangspunkt dienen.